Jestram, Heike: Monster - Die magisch-biologische Menschenerschaffung

  • Titel:  Jestram, Heike: Monster - Die magisch-biologische Menschenerschaffung
  • Beschreibung: 

    Bei diesem Text handelt es sich um einen Auszug aus meinem Buch "Mythen, Monster und Maschinen. Der künstliche Mensch im Film", das in Druckfassung erstmalig im Jahr 2000 im Teiresias Verlag Köln erschienen ist und seit Dezember 2011 in überarbeiteter und ergänzter Fassung als ebook vorliegt.

    Textauszug
    Als Mary Wollstonecraft Shelley im Jahre 1816 in ihrem Roman „Frankenstein, oder der moderne Prometheus“ einem Monster Gestalt verlieh, konnte sie wohl nicht ahnen, dass die Legende von Frankenstein und seiner halbmenschlichen Kreatur 180 Jahre später zu den bekanntesten Populärmythen gehören sollte.

    Mittlerweile haben die Figur des unbändigen Forschers samt seiner Schöpfung Zugang in die verschiedenartigsten Medien gefunden: in die Literatur, in Comics, in die Werbung, als Spielzeug, in die Computerindustrie in Form von Computerspielen und natürlich in die Filmindustrie. Eine erste Bühnenversion wurde unter dem Titel „Presumption, or the Fate of Frankenstein“ 1823 in London uraufgeführt. Die Idee zum Schreiben dieser Geschichte kam Mary Shelley bei einem gemeinsamen Aufenthalt mit ihrem Mann Percy Bysshe Shelley am Genfer See im Hause Lord Byrons. Dieser machte an einem Abend den Vorschlag, jeder solle doch eine Gespenstergeschichte schreiben. Während die Geschichten Byrons und Percy Shelley's heute nur noch wenigen bekannt sein dürften, hat Mary's Erzählung überlebt. Es ist bisher nicht geklärt, ob eine Geschichte mit dem Namen „The Old Tower of Frankenstein“ ebenfalls aus der Feder Mary Shelley's stammt.

    Die Geschichte um den größenwahnsinnigen Arzt Victor Frankenstein entstand angeregt durch die Lektüre gotischer Gespenstergeschichten. Auch die Golemsage mag der Autorin bekannt gewesen sein. Und großen Einfluss muss das Wissen um die Experimente auf dem Gebiet des Galvanismus gehabt haben. Erst einige Jahrzehnte zuvor hatte der italienische Arzt Luigi Galvani beobachtet, dass Froschschenkel zuckten, wenn man Nerven- und Muskelenden mit zwei verschiedenen, miteinander verbundenen Metallen berührte.

    Inhalt
    MONSTER – DIE MAGISCH-BIOLOGISCHE MENSCHENERSCHAFFUNG
    Frankenstein – Der Roman
    Die Filme
    Frankenstein (1931)
    Mary Shelley's Frankenstein (1995)
    Homunculus
    Homunculi – Chemische Menschlein
    Der Homunculus (1916)
    BIBLIOGRAPHIE
    Zählmarke 8

  • Schlagworte:  boris karloff, film, frankenstein, homunculus, homunkulus, künstlich, mensch, monster
  • Autor:  Heike Jestram
  • Bildnummer:  8001
  • Erstellt:  31.12.2011
  • Medientyp:  eBook
  • Farben: 

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Info

Selbstportraet Heike Jestram Seit dem Jahr 2012 bin ich auf Fototouren im Land Brandenburg unterwegs und besuche vorzugsweise Orte, die Theodor Fontane in seinen Büchern beschrieben hat. Dabei entstandene Bilder und Texte werden nach und nach auf meiner Website veröffentlicht. An diesen Bildern und vielen anderen aus verschiedenen Themenbereichen können auf Anfrage Nutzungsrechte erworben werden.

© Heike Jestram 2013

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